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Fuse-Bits

Die Fuse-Bits stellen sozusagen die Hauptschalttafel des AVRs da. Mit ihnen setzt man die grundlegenden Einstellungen, die bereits vor dem Start vorhanden sein sollen. Deshalb können Fuse-Bits auch nicht aus dem normalen Programm heraus geändert werden, sondern werden schon beim Brennen des AVRs durch das Programmiergerät gesetzt. Einzige Ausnahme: Selbstprogrammierung des AVRs mit Hilfe des Boot-loaders.

Über die Fuse-Bits kann man einstellen, ob der AVR vom internen RC-Oszillator getaktet werden soll; man kann einen externen Quarz als Taktquelle einstellen und das Oszillatorverhalten optimal anpassen, man kann aber auch einen externen Oszillator als Taktquelle wählen. Außerdem kann man über die Fuse-Bits die Funktion bestimmter Pins verändern und anderes mehr.

Da die Fuse-Bits die Funktionsweise des AVRs grundlegend verändern können, werden sie (mit Ausnahmen) nicht sofort wirksam, wenn man sie gebrannt hat - es darf ja nicht passieren, dass der AVR plötzlich nicht mehr auf das Brenngerät reagiert. Deshalb muss man nach Änderungen der Fuse-Bits eine PowerDown-Sequenz durchführen, also die Betriebsspannung aus- und wieder einschalten.

Änderungen der Fuse-Bits sollte man nur mit Bedacht vornehmen. Folgende Fuse-Bits können bei Fehlern dazu führen, dass der AVR nicht mehr gebrannt werden kann:

  1. M- CKSELO, CKSEL1, CKSEL2 und CKSEL3 ändert die Taktquelle
  2. RSTDISBL schaltet den RESET-Pin aus
Fuse Bits
Die Konfiguration der Fuse-Bits wird von uns mitgeliefert